Der auffälligste Aspekt von "Two Worlds" ist sicherlich die große Freiheit bei der Beeinflussung der Spielwelt und der Handlung. Weitere Features sind die nahezu unbegrenzten Möglichkeiten bei der Charakterentwicklung sowie die spektakulären Kampfsequenzen. Der Spielaufbau lädt den Helden ein, mit der Welt um ihn herum zu experimentieren und die Konsequenzen guter sowie böser Taten am eigenen Leib zu erfahren. Dabei geht es immer wieder darum, aus einer Vielzahl von Möglichkeiten zur Lösung einer Aufgabe die individuell befriedigendste herauszufiltern. Der Spieler steht im Mittelpunkt und das Gameplay gibt ihm das Gefühl, ein wichtiger Part der Welt zu sein. Gleichzeitig existiert aber auch die Möglichkeit, selbst Veränderungen herbeizuführen. Neben dieser Langzeitmotivation sorgen die zahlreichen Kampfsituationen und NPC-Kontakte für Adrenalinschübe sowie ausreichend Kurzzeitmotivation.